Donnerstag, 31. Oktober 2013

Santiago und La Chascona

Was für ein Gegensatz! Von der puren Natur im Refugio hinein in die 6-Millionen-Stadt Santiago. Menschenmassen in der Metro, auf der Straße und auf den Plätzen.


Und dennoch hat die Stadt ihre Reize und Sehenswürdigkeiten.

Die Universität von Santiago - eine von vielen - ist immer der Brennpunkt sozialer und politischer Kundgebungen. Hier ist immer was los.



Das Regierungsgebäude liegt in einem kleinen Park mit einem Springbrunnen, nicht unweit vom Plaza de Armas entfernt.

Plaza de Armas

Postgebäude 

Kathedrale von Santiago



Hier wurde gerade ein Konzert zu Ehren von Pablo Neruda vorbereitet, der vor 40 Jahren gestorben ist und immer noch aus den verschiedensten Gründen verehrt wird.

Ein Besuch seines Wohnhauses in Santiago - die La Chascona - gehört zum Programm eines an der Literatur und Politik interessierten Menschen. Neruda stammte aus ärmlichen Verhältnissen und setzte sich zeitlebens für die arbeitende Bevölkerung ein.

Eingang zur Schiffskajüte und zur Bar

Neruda war ein leidenschaftlicher Sammler aller möglichen Gegenstände und darüber hinaus ein ausgezeichneter Gastgeber. Das Haus ist als Schiff gedacht und man betritt zuerst die Bar des Kapitäns. Gleich dahinter befindet sich der lange, schmale Esstisch.


Sehr schön ist auch die Räumlichkeit mit dem Schreibtisch seiner Lebensgefährtin Mathilde - die La Chascona (zerzaustes Haar) wie Neruda sie nannte. Hier befindet sich auch ein Bild von dieser attraktiven, mutigen und klugen Frau.

Das Büro von Mathilde

Mathilde 

Für die Führung bekommt man einen Audioführer in deutscher Sprache, mit dem man durch die Räume gehen kann und umfassende Informationen bekommt. Zum Schluss steht man auf der Terrasse und hat einen Blick auf die Stadt.



Anschließend kann man noch auf den Hausberg der Stadt wandern oder mit dem Schrägaufzug oder mit der Teleferico hochfahren.




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