Freitag, 25. Oktober 2013

Refugio Tricahue


Im Hostel in Pucon bekam ich diese Adresse und machte mich dann auf den Weg. Hier sollte man besonders darauf achten, dass man noch den Bus in Talca um 16:00h erwischt, ansonsten kommt man erst spät in der Nacht an. Der Bus hält dann direkt beim Hostal.


Eine Tagesreise weit entfert von Pucon liegt der kleine Nationalpark Tricahue. Zuerst geht es nach Temuco und von dort nach Talca. Hier kam ich leider eine halbe Stunde zu spät an und musste dann 3 Stunden auf den nächsten Bus warten. Um 21:30 Uhr kam ich endlich am Ziel an und wurde von Dimitri, dem Hausherrn, herzlich begrüßst und zu meiner Hütte geführt.


Das Refugio Tricahue besteht aus mehreren Blockhütten, die ganz komfortabel eingerichtet sind.



Ein kleiner Pool und eine Sauna mit einer Sonnenterrasse gehören ebenfalls dazu.

Blick ins Maule Tal
Die Bergwanderungen bieten einen herrlichen Blick in das Maule-Tal, das wegen seiner sehr guten Weine und dem Obst sehr bekannt ist. Auch hier sieht man sehr schön die "Gletscherarbeit" mit den gewaltigen Moränen.
Meine erste Bergwanderung führte mich an diesem Bach und Wasserfall vorbei. 


Eindrucksvoll erhebt sich der "Vulkan ohne Kopf" und hebt sich ab von den noch zum Teil schneebedeckten Bergen.


Die Wanderungen führen durch eine interessante und vielfältige Fauna, die für uns Europäer  viel Neuartiges enthält.





El Tata ist ein über 600 Jahre alter Baum, der selbst das Erdbeben von 2010 überstanden hat.



"El Motor" ist eine Dampfmaschine mitten im Wald in einer Höhe von 1200 m und man fragt sich, wie dieses Ungetüm Ende des 19. Jahrhunderts dort hinauf transportiert wurde. Diese Dampfmaschine wurde als Antriebsmaschine für Holzsägearbeiten verwendet.


Auf dieser 20 km Wanderung begleitete mich ein schwarzer Hund, der dem Besitzer des Refugios - Dimitri - gehörte und der mir auch zum Teil den Weg wies.



Einzigartig sind auch die hier vorkommenden Papageien (Loros), die sich vornehmlich auf den Pinien aufhalten und sich durch lautes Geschrei bemerkbar machen.


Von hier aus geht die Straße über den Pass nach Argentinien. Der Pass ist derzeit allerdings gesperrt und wird erst Anfang Dezember wieder geöffnet.


Die Reise in dieses Refugio lohnt sich auf jeden Fall. Man kann einerseits sehr schöne Wanderungen machen und sich andererseits hier wirklich gut erholen. Es herrscht eine friedliche Ruhe.


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