Mittwoch, 20. November 2013

Catamarca - La Rijoa


Auf dem Weg nach Süden kann man die beiden Städte besuchen, die vor allem wegen der schönen Kirchen einen Besuch wert sind.


Beim Eingang zur Kathedrale finden sich schlafende Hunde und junge Burschen, die in der Sonne dösen. Ein solches Bild wäre in unseren Breiten eine echte Seltenheit!


In Catamarca soll ja die Jungfrau Maria im Jahre 1632 in einer Grotte erschienen sein. Eine kleine Statue befindet sich im Hochaltar.



Durch einen eigenen Zugang kommt man in eine Kapelle und kann dort die Muttergottes berühren. Die Gläubigen tun dies mit großer Andacht.


Die Kirche und der Konvent der Franziskaner sind in unmittelbarer Nähe des Plaza 25. Mayo. Der Platz wird derzeit renoviert und soll nach Fertigstellung neben der Fußgängerzone zur Verschönerung der Stadt beitragen.


La Rijoa ist eine weitere Station auf dem Weg nach Süden. Auch diese Stadt ist stark von sakralen Bauten geprägt.


An den Freiheitskampf erinnert die erst kürzlich errichtete Statue in der Nähe des Busbahnhofes.

Sonntag, 17. November 2013

Tafi del Valle - Tucuman



Von Cafayate aus fährt man über einen Pass von gut 3.000 m mit der dafür typischen Vegetation und kommt nach ca. 3 Stunden in Tafi an.


Der kleine Ort ist stark auf den Fremdenverkehr ausgerichtet, liegt auf einer Meereshöhe von 2.100 m und dient den reichen Tucumanern als Erholungsort im Sommer. Von hier aus könnte man verschiedene Wanderungen unternehmen.

Die Hauptstraße in Tafi


Die Fahrt Tafi nach Tucuman führt durch den Regenwald und leider gab es hier Nebel und ein wenig Regen.



Tucuman ist eine große und lebendige Stadt, die lange Zeit eine ganz wichtige Rolle gespielt hat.
Die schönsten Gebäude stehen am Hauptplatz.


Hier spielen die kleinen Schuhputzer mit großem Vergnügen Fußball mit einer kleinen Limone.



Die Kämpfe um die Selbständigkeit Argentiniens wurden in der Umgebung von Jujui, Salta und Tucuman entschieden. Zahlreiche Denkmale weisen darauf hin. Der wohl wichtigste Mann in diesem Freiheitskrieg war General Belgrano.



Sein Haus wurde zu einem Museum gemacht und hier bekommt man auch detaillierte Informationen. Im vergangenen Jahr - 2012 - gedachte man des großen Freiheitskampfes von 1812.


Kluge Zitate weisen auf die Bedeutung der Freiheit hin.



Am Plaza Alberdi befindet sich auch der Bahnhof. Von hier aus kann man abends um 07.00 Uhr in einer 28-stündigen Eisenbahnfahrt für 45 Pesos (ca. 5 Dollar) nach Buenos Aires fahren.


Diese Möglichkeit der Reise in die Hauptstadt wird nur mehr von den ganz Armen oder einigen Touristen genutzt.


Ganz in der Nähe des Bahnhofes befindet sich auch das Gerichtsgebäude aus der Militär-Junta-Zeit (1976 - 1983) und ein Denkmal mit den vielen Namen von meist jungen Leuten, die gefoltert und umgebracht worden sind.

Kathedrale

Regierungsgebäude

Am Hauptplatz steht das prächtige Regierungsgebäude, die Kathedrale und daneben finden sich noch zahlreiche andere schöne Bauwerke.

Samstag, 16. November 2013

Cafayate

Fährt man von Salta nach Cafayate beginnt nach ungefähr 100 km eine faszinierende Berglandschaft, die durch ein tief eingeschnittenes Tal führt.


Die roten Berge in den verschiedensten Formationen sind einfach beeindruckend und man kann sich nicht satt sehen.




Wenn man mehr Zeit zur Verfügung hat, sollte man von Cafayate aus mit dem Bike einen Abstecher in das Tal machen und die Landschaft genießen.



Kommt man aus der Schlucht heraus, beginnen schon die Weinberge, die in voller Blüte stehen. Es ist Frühling hier!


Cafayate ist vor allem wegen seiner guten Weine bekannt. Der Weißwein wird aus der Torrontes Traube gekeltert und wird trocken ausgebaut. Er riecht nach exotischen Früchten und schmeckt hervorragend.


Von den Rotweinen überzeugt vor allem der Malbec, der zum Teil auch in Barrique ausgebaut wird.


In den zahlreichen Bodegas, die ganz in der Nähe der reizenden, kleinen Stadt liegen, wird man freundlich aufgenommen.


Bei einigen Bodegas ist die Degustation gratis und bei anderen bezahlt man einen geringfügigen Beitrag. Für einen weininteressierten Menschen ist es jedenfalls ein tolles Erlebnis.


Sehr interessant ist auch der Besuch in der  Ziegen-Käse-Fabrik, die 3 km außerhalb des Ortes liegt.


Es gibt eine kleine Degustation und man kann hinterher auch noch die weißen Ziegen bestaunen, die aus der Schweiz stammen. Hier werden ungefähr 400 Ziegen gehalten.




Das Städtchen selbst ist schon ein wenig vom Tourismus geprägt, aber dies ist alles im erträglichen Ausmaß.
Kathedrale bei Nacht

Meine Unterkunft direkt neben dem Fecha-Terminal war wieder einmal sehr preisgünstig, sauber und sehr angenehm. Nächtigung incl. Frühstück kostete gerade mal 5 Dollar und ich war wieder mal allein in einem 4-er Dorm.


Donnerstag, 14. November 2013

Salta



Salta ist eine wunderschöne Stadt aus der Kolonialzeit. Die Plaza de 9. Julio lädt jedenfalls zum Verweilen ein.


 Obwohl die Stadt im Norden von Argentinien liegt, finden sich Palmen, Orangenbäume und wunderschöne, exotische Blumen.



Die Gebäude rund um den Platz sind alle renoviert und es gibt viele Straßencafe, wo man teilweise zu vernünftigen Preisen speisen kann. Ein Prunkstück ist die Kathedrale, die ebenfalls an diesem Platz zu finden ist. Sehenswert ist der Hochaltar.


Ganz typisch für das Stadtbild sind die Balkone der Arkadenhäusern, die den spanischen Einfluss der Architektur deutlich machen.



Mit der Teleferico kann man auf den Cerro San Bernardo hochfahren.  Von oben hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt.


San Bernardo segnet die Stadt

Der Park mit seinen kleinen Wasserfällen lädt zum Spazieren ein.


Bei der Ankunft am Berg kann man gleich einmal Übungen an verschiedensten Geräten absolvieren. Einige Wenige nutzen dieses Angebot auch.


Wenn man den Rückweg zu Fuß meistern will, trifft man wie so oft in Südamerika auf einen Kreuzweg. Man erreicht die Stadt auf diesem Fußweg nach ungefähr 25 Minuten.